Lebenskunst

Inhalt

Die Kunst, ein gutes Leben zu führen, war schon für die Menschen der Antike ein wichtiges Thema. Schon früh erkannte man, dass es bei der Le­bens­kunst nicht um einen gepflegten Schlendrian geht. Von Le­bens­kunst können wir dann sprechen, wenn sich der Muße die Tugenden beigesellen. In der Antike waren dies vor allem die Weisheit, die Ge­rech­tig­keit, die Tapferkeit und die Mäßigung.

Die Tugenden der Le­bens­kunst

Weisheit ist die Fähigkeit, das Gute und das Richtige zu erkennen und es im Handeln umzusetzen. Im Gegensatz zur bloßen Schläue schaut die Weisheit über den Tellerrand und den Tag hinaus. Die Weisheit weiß auch das Schöne zu würdigen und zu genießen.

Ge­rech­tig­keit ist die Fähigkeit, jedem Menschen so zu begegnen, wie es ihm entspricht. Der Umgang ist respektvoll und fördernd. Dabei reagieren wir nicht impulsiv, sondern nutzen die Kraft sys­te­ma­ti­schen Denkens.

Tapferkeit ist die Stärke und der Mut, das als richtig Erkannte umzusetzen. Gegen alle Wi­der­stän­de und Hindernisse.

Die Mäßigung oder auch Be­son­nen­heit lässt uns das rechte Maß erkennen und ein Übermaß zu vermeiden.

Nicht nur die phi­lo­so­phi­sche Reflexion lässt uns die Tugenden erkennen. Auch die Kunst kennt sie. Sowohl in der Kunst als auch in der Philosophie spielt neben den Tugenden auch die Muße eine wichtige Rolle. Beides zusammen ermöglicht die Le­bens­kunst.

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