Kre­a­ti­vi­tät ohne In­no­va­ti­ons­druck?

Inhalt

Kre­a­ti­vi­tät klingt nach mu­ße­vol­lem Tun, nach Schaf­fens­freu­de, nach Frei­heit und Zwangs­lo­sig­keit. Doch stimmt das? Der Künst­ler, der an einem Werk ar­bei­tet, steht unter Druck. Der Kre­a­ti­ve in einer Wer­be­agen­tur steht unter Druck. Auch For­scher und Ent­wick­ler ste­hen unter Druck. Teil­neh­mer und An­bie­ter von Kre­a­tiv­work­shops eben­so. Kre­a­ti­vi­tät soll etwas Neues ent­ste­hen las­sen, In­no­va­ti­o­nen zu­ta­ge för­dern, für Schwung sor­gen. Oft kom­men Zeit­druck und wirt­schaft­li­cher Druck hin­zu. Doch wie­viel Druck ver­trägt Kre­a­ti­vi­tät?

Un­ge­zwun­ge­ne Kre­a­ti­vi­tät

Men­schen kom­men zu uns, weil sie mit­hil­fe kre­a­ti­ven Tuns Blo­cka­den über­win­den möch­ten, den Aus­weg aus der Sack­gas­se su­chen. Die­se Er­war­tungs­hal­tung baut be­reits einen ge­wis­sen Druck auf. Doch je hö­her der Druck, des­to mehr Span­nung. Um wel­che Art Span­nung han­delt es sich? Ist es die Span­nung des Bo­gens, kurz be­vor der Pfeil von der Seh­ne schnellt? Oder ist es die An­span­nung, die zu einer Ver­span­nung führt, also Blo­cka­den er­höht? Na­tür­lich su­chen wir die Span­nung des Bo­gens, nicht die de­struk­ti­ve Ver­span­nung. Kunst und Phi­lo­so­phie lie­fern je ei­ge­ne, aber ein­an­der auch er­gän­zen­de Im­pul­se, wie kre­a­ti­ve Span­nung er­zeugt und ge­hal­ten wer­den kann.

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