Kreativität klingt nach mußevollem Tun, nach Schaffensfreude, nach Freiheit und Zwangslosigkeit. Doch stimmt das? Der Künstler, der an einem Werk arbeitet, steht unter Druck. Der Kreative in einer Werbeagentur steht unter Druck. Auch Forscher und Entwickler stehen unter Druck. Teilnehmer und Anbieter von Kreativworkshops ebenso. Kreativität soll etwas Neues entstehen lassen, Innovationen zutage fördern, für Schwung sorgen. Oft kommen Zeitdruck und wirtschaftlicher Druck hinzu. Doch wieviel Druck verträgt Kreativität?
Ungezwungene Kreativität
Menschen kommen zu uns, weil sie mithilfe kreativen Tuns Blockaden überwinden möchten, den Ausweg aus der Sackgasse suchen. Diese Erwartungshaltung baut bereits einen gewissen Druck auf. Doch je höher der Druck, desto mehr Spannung. Um welche Art Spannung handelt es sich? Ist es die Spannung des Bogens, kurz bevor der Pfeil von der Sehne schnellt? Oder ist es die Anspannung, die zu einer Verspannung führt, also Blockaden erhöht? Natürlich suchen wir die Spannung des Bogens, nicht die destruktive Verspannung. Kunst und Philosophie liefern je eigene, aber einander auch ergänzende Impulse, wie kreative Spannung erzeugt und gehalten werden kann.
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