Die Kunst, ein gutes Leben zu führen, war schon für die Menschen der Antike ein wichtiges Thema. Schon früh erkannte man, dass es bei der Lebenskunst nicht um einen gepflegten Schlendrian geht. Von Lebenskunst können wir dann sprechen, wenn sich der Muße die Tugenden beigesellen. In der Antike waren dies vor allem die Weisheit, die Gerechtigkeit, die Tapferkeit und die Mäßigung.
Die Tugenden der Lebenskunst
Weisheit ist die Fähigkeit, das Gute und das Richtige zu erkennen und es im Handeln umzusetzen. Im Gegensatz zur bloßen Schläue schaut die Weisheit über den Tellerrand und den Tag hinaus. Die Weisheit weiß auch das Schöne zu würdigen und zu genießen.
Gerechtigkeit ist die Fähigkeit, jedem Menschen so zu begegnen, wie es ihm entspricht. Der Umgang ist respektvoll und fördernd. Dabei reagieren wir nicht impulsiv, sondern nutzen die Kraft systematischen Denkens.
Tapferkeit ist die Stärke und der Mut, das als richtig Erkannte umzusetzen. Gegen alle Widerstände und Hindernisse.
Die Mäßigung oder auch Besonnenheit lässt uns das rechte Maß erkennen und ein Übermaß zu vermeiden.
Nicht nur die philosophische Reflexion lässt uns die Tugenden erkennen. Auch die Kunst kennt sie. Sowohl in der Kunst als auch in der Philosophie spielt neben den Tugenden auch die Muße eine wichtige Rolle. Beides zusammen ermöglicht die Lebenskunst.
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